10. DGfS-Tagung

10.-12. März 2017

„aneinander wachsen"

lösungsorientierte, zukunftweisende Methoden und Betrachtungen
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Wer kennt sie nicht:

Die Zappelphilippe, die Unausstehlichen, die Lauten, die Stillen, die Respektlosen, die Coolen, die Gewaltbereiten, die Träumer, die Außenseiter, die Störer, die Unzufriedenen, die Kränkelnden, die Ängstlichen, die Entwicklungsverzögerten, die Lernunwilligen, die Schul- und Leistungsverweigerer, ... ?

Kann es sein, dass die Seele des Kindes, des Jugendlichen, des Erwachsenen ihre Not auf diese Art und Weise zum Ausdruck bringt und sich so Gehör verschaffen will?
Eine Not, die vielleicht auch daraus resultiert, dass sich der Mensch in seinem Potenzial, in seinen Talenten und Begabungen nicht gesehen und wertgeschätzt fühlt?
Kann es sein, dass unsere Kinder und Jugendliche, sich uns Erwachsenen zur Verfügung stellen und Wandel provozieren wollen?

Kinder sind Augen die sehen,
wofür wir längst schon blind sind.
Kinder sind Ohren die hören,
wofür wir längst schon taub sind.
Kinder sind Seelen die spüren,
wofür wir längst schon stumpf sind.
Kinder sind Spiegel die zeigen,
was wir gerne verbergen.
(Autor unbekannt)

Zu dieser Tagung laden wir jeden ein, der mit uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen und über den Tellerrand hinaus schauen mag.

Über den Tellerrand hinaus

Die Tagung 2017 soll beitragen, in ein kollegiales Miteinander zu kommen und
über den Tellerrand hinaus unterschiedliche Herangehensweisen, Methoden und Arbeitsfelder kennen zu lernen, zu betrachten und gemeinsam zu wachsen.
Sie birgt die Chance der Horizonterweiterung, des Perspektivenwechsels,
der Erneuerung, des Wandels, ...

Wir wünschen uns:

  • Austausch in Gruppen
  • Netzwerken
  • Neue Verbindungen knüpfen und stärken
  • Horizont - und Kompetenzerweiterung
  • Kennenlernen unterschiedlicher Herangehensweisen
  • Workshops
  • Impulsvorträge, Vorträge
  • Diskussionen
  • Ein Miteinander, das nicht verebbt, wenn der Schlussakkord gefallen ist...

Wir suchen:

  • Lösungsorientierte, zukunftweisende Workshops (ca.1,5 - 2 Std.)
  • Impulsreferate mit anschließendem Workshop
  • Vorträge, auch wissenschaftliche
  • Arbeitsgruppen
  • Referenten aus unterschiedlichen Verbänden mit Methoden über die Aufstellungsarbeit hinaus
  • Angebote zur Selbsterkundung/Selbsterfahrung
  • Unterschiedliche Herangehensweisen
  • .....

Viele Fragen beschäftigen uns und sollen auf dieser Tagung Raum haben.
Ein paar seien hier aufgezählt:

  • Was bringt Kinder in Not? Was hilft ihnen, diese Not zu meistern?
  • Was wäre, wenn wir einen neuen Blick einnähmen? Einen Blick, der dazu einlädt, das Kind und den Jugendlichen als Symptomträger in einem größeren Ganzen zu sehen? Einem größeren Ganzen, zu dem auch wir selbst gehören?
  • Kann es sein, dass sich unser Nachwuchs in Liebe und Unschuld zur Verfügung stellt und sich hartnäckig Ausdruck verschafft uns zum Wandel aufzufordern?
  • Wie finden wir vom Beurteilen und Bewerten zum Wahrnehmen und Anerkennen was ist?
  • Wie kann es uns gelingen, im Vertrauen zu sein?
  • Wie können wir Traumatisierte begleiten?
  • Welche äußeren Rahmenbedingungen gilt es zu kreieren, in denen sich die Kinder und Jugendlichen ihnen gemäß entwickeln und entfalten können?
  • Welche eigenen Aspekte unserer Biografie müssen integriert sein,
    um uns den Kindern wirklich zuzuwenden? Welche Gegebenheiten müssen hinterfragt und transformiert werden?
  • Was stützt und hält uns, wenn wir das loslassen, was uns jetzt hält:
    Uns in unseren Meinungen fest-hält und die Kinder von ihrem
    Potenzial ab-hält?
  • Können wir präventiv tätig werden?
  • Macht es Sinn zu berücksichtigen, dass die Kinder und Jugendlichen die Eltern von Morgen sein werden? Wäre es eventuell sogar zielführend, Sterbende zu begleiten, damit ihre Seele Ruhe findet und frei ist für eine weitere Inkarnation hier auf Erden?
  • Wie können wir unseren Nachwuchs mit sich selbst in Kontakt bringen?
  • ...

Und so beginnt die Reise, die Reise mit euch, die Reise hin zu uns, hin zu mir...

Herzliche Grüße im Namen der DGfS

Ihr Vorbereitungsteam

Doris Feiler-Graziano
Bernd Mumbach
Annegret Chucholowski