Von Frauen und Männern und von Krieg und Frieden ... Gibt es ein Handeln aus dem Bewusstsein der Einheit?

Symposium der Regionalgruppe der DGfS Berlin/ Brandenburg - 22.-24. September 2017Symposium der Regionalgruppe der DGfS Berlin/ Brandenburg
22.-24. September 2017

Wenn wir von Männern und Frauen sprechen, sprechen wir vom ganzen Menschen. Wenn wir vom Krieg der Geschlechter sprechen, ist damit also nichts weniger als das Herz der Entzweiung der Menschheit mit sich selbst gemeint.

Wir fragen auch nach der Wurzel des Krieges und dem Wunsch nach Frieden. Männer und Frauen tragen jeweils Anteile des Weiblichen und Männlichen in sich. Dennoch gründet die Anziehung zwischen ihnen in der Gegensätzlichkeit des Weiblichen und des Männlichen. Dem Wunsch nach Lust, Befriedung, Eroberung, Hingabe und Harmonie steht gleichzeitig eine lange Geschichte von Gewalt und Verachtung, von Macht und Ohnmacht gegenüber.

Hier stellen sich folgende Fragen: Finden die Geschlechter in der sexuellen Vereinigung noch Frieden? Stehen die traumatischen Erfahrungen und kollektiven Enttäuschungen der Frauen und Männer über Jahrhunderte einem friedvollen, erfüllenden Liebesleben im Weg? Gibt es Wege aus der heillosen Verstrickung der Geschlechter? Wie kann die individuelle Verantwortung am Krieg der Geschlechter angstfrei angeschaut und integriert werden? Oder ist Lösung auch vorstellbar als eine gemeinsame Hinbewegung zu unserem heilen Entwurf, „der anfänglichen Gestalt“ wie Christl Lieben es ausdrückt. Sie sind herzlich eingeladen.

Rica Salm-Rechberg/1. Sprecherin der DGfS Berlin / Brandenburg
Olivier Netter/ 2. Sprecher DGfS Berlin / Brandenburg