Uslar-Konferenz - April 2020

Uslar-Konferenz

  • Termin:
    Sonntag, 29.03.2020
    bis Dienstag, 31.03.2020
  • Ort:
    Landhotel Am Rothenberg
    Rothenbergstr. 4
    37170 Uslar

 

Einladung

Zum neunten Mal seit 2004 treffen wir uns Ende März 2020 wieder im Tagungszentrum des Landhotels „Am Rothenberg“ (www.am-rothenberg.de).

Wenn wir am 29. März 2020 (Beginn der Sommerzeit) unsere 9. Uslar-Konferenz starten, werden wir das DGfS Akademie-Projekt mit dem Forschungs- und Austausch-Treffen in Camp Reinsehlen vermutlich gut auf seinen weiteren Weg gebracht haben.

In diesen Zeiten, in denen die Arbeit mit Systemaufstellungen, so wie unsere DGfS sie definiert, gut 30 Jahre auf dem Weg ist und sich diese methodische Arbeit weiter überwiegend konstruktiv ausdifferenziert, ergeben sich (wissenschaftliche und praxisgenerierte) Begründungsbedürfnisse für die Wirkung unserer Arbeit fast „von allein“.

Zugleich greift eine methodische Beliebigkeit um sich, als deren Ausdruck nicht nur viele Einzelne „Aufstellungen“ anbieten, ohne sich für das DGfS Qualitätssiegel qualifiziert zu haben, sondern auch Formate als „Aufstellungen“ verkauft werden, die ursprünglich ganz andere Wurzeln haben. „Unsere“ Systemaufstellungen sind vor allem auch durch einen spezifischen Haltungshintergrund gekennzeichnet, der untrennbar zur Qualität der angebotenen Arbeit gehört. U. a. das Qualitätssiegel des „Forums Werteorientierung in der Weiterbildung e. V.“ zeugt davon.
Es geht also auch weiterhin um die klärende Begründung der Unterscheidbarkeit unserer Angebote „am Markt“. Daher habe ich als Motto der Tagung gewählt:

Systemaufstellungen und ähnliche methodische Vorgehensweisen -
Gibt es einen Unterschied, der einen Unterschied macht?

Als Gast-ReferentInnen habe ich für unsere Uslar-Konferenz diesmal gewinnen können:

Prof. Dr. Heiko Kleve
(https://heikokleve.wordpress.com/ ),

Heiko Kleve (der Systemaufstellungen vor allem als Strukturaufstellungen anwendet, wie sie Matthias Varga von Kibét und Insa Sparrer lehren) liefert einen Beitrag zu diesem „Unterschied, der einen Unterschied macht“, indem er von seiner Forschung und Lehre berichten wird und seinem u. a. daraus resultierenden Konzept für eine Erklärung von repräsentierender Wahrnehmung.

Sein Eröffnungsvortrag hat den Titel:

„Die körperliche Empathie räumlichen Sinns.“
Skizze einer Theorie der repräsentierenden Wahrnehmung –
ein Beitrag zur Theoriebildung

 

Prof. Dr. Kleve wird am Vormittag des zweiten Konferenztages zusätzlich einen Workshop zu den Praxisaspekten seiner Einsichten anbieten.

Den selbstorganisierten Teil der Konferenz gestalten auch 2020

Kolleginnen und Kollegen aus der DGfS, die Angebote für Kurzworkshops und Themengruppen präsentieren und auf der Basis der Wahl der Konferenz-TeilnehmerInnen vor Ort durchführen werden (ganz in der Tradition der bisherigen Uslar-Konferenzen – Nähere Infos dazu findet ihr hier).

Fühlt Euch bitte eingeladen, schon jetzt Eure Ideen und Wünsche für die Uslar-Konferenz 2020 an mich weiterzuleiten (mittendrin@dieter-dicke.de) und so wieder zur Gestaltung einer erneut lebendigen und anregenden Konferenz beizutragen.

Zur Uslar-Konferenz sind auch Gäste und Aufstellungsinteressierte herzlich willkommen, die z. Zt. noch nicht Mitglied unserer DGfS sind.

Bitte meldet Euch zügig an, da die Zahl der Plätze auf knapp 100 begrenzt ist.

Mit herzlichen kollegialen Grüßen
Hans-Dieter Dicke