Treffen der Regionalgruppe Hamburg/Schleswig Holstein

 

Die Regionaltage finden 3 - 4 Mal jährlich statt.

Die Treffen sind nicht nur offen für Mitglieder der DGfS - herzlich willkommen sind zudem an der Aufstellungsarbeit, unserer Regionalgruppe und an unserem Verband Interessierte.

Die Teilnahme an unseren Regionaltagen bietet:
• Wissens- und Erfahrungsaustausch aus der Praxis für die Praxis,
• Raum zum Ausprobieren und Experimentieren,
• gegenseitige Unterstützung in vertrauensbildender, wertschätzender Atmosphäre,
• Arbeiten an eigenen Themen aus dem beruflichem Kontext im Rahmen von Supervision bzw. Intervision,
• kollegialen Austausch und Vernetzung,
• natürlich Spaß bei konstruktiven Begegnungen -
• einfach einen lebendigen Tag im Kreise Gleichgesinnter!

In der Regel steht der Tag unter einem Oberthema, dem größerer Raum gewidmet wird.

Ankommen zum Treffen ist ab 9:00 Uhr; Kaffee, Tee, Wasser und kleine Leckereien stehen bereit. Die inhaltliche gemeinsame Arbeit beginnt um 9:30 Uhr. Das Ende des Treffens ist gegen 17:00 Uhr.

Wir treffen uns in Hamburg in den Räumen des Regionalsprecherteams:
Wirkungsreich, Pappelallee 28, 22089 Hamburg-Wandsbek. Für die Anfahrt recherchieren Sie bitte mit der gesamten Adresse.
Die Räume sind schuhfrei, bitte Hausschuhe/Socken mitbringen.

Teilnahmegebühr für Treffen mit internen Referenten aus unserer Regionalgruppe: für Mitglieder der DGfS 25,00 Euro, für Gäste 35,00 Euro bei der ersten Teilnahme, danach 50,00 Euro.

Teilnahmegebühr für Treffen mit externen Referenten: für Mitglieder der DGfS 45,00 Euro, für Gäste 75,00 Euro bei der ersten Teilnahme, danach 100,00 Euro.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung. Verbindlichkeit bedeutet für uns in diesem Zusammenhang: Aus Respekt vor unseren Referenten, der Gruppe und dem gemeinsamen Rahmen ist es das Grundverständnis, den ganzen Tag an unseren Treffen teilzunehmen. Die Teilnahme für einen halben Tag, einige Stunden oder früheres Gehen ist bei unseren Treffen nicht gewünscht.

Beste Grüße vom Sprecherteam
Wolf Maurer und Angelika Leisering

 

Die Termine 2020:


23. April 2020  Kirsten und Dr. Thomas Siefer gestalten diesen Tag gemeinsam zum Thema:

Autonomie - in der Paarbeziehung und im Beruf

Kirsten wird uns ihre Erkenntnisse zur "Autonomie in der Paarbeziehung" vorstellen:
"Des einen Freud ist des anderen Leid? - Oder ist es in Wahrheit doch vielschichtiger?"

Thomas wird mit uns das Thema „Autonomie im Beruf" anschauen:
"Balance zwischen Selbstautorisierung und Abhängigkeit".

Die Inhalte werden jeweils von den Referenten präsentiert und dann mit Aufstellungsarbeit praktisch erfahrbar gemacht. Der Regionaltag ist offen für Mitglieder der DGfS und an der Aufstellungsarbeit interessierte Menschen, die (noch) nicht Mitglied sind. Es gelten die Preise für Regionaltage mit externen Referenten (siehe oben).

Thomas Siefer schreibt zu seinem Beitrag für diesen Tag:

Dr.rer.oec. Thomas Siefer
Kunst. Systemische Beratung.
Früher: Wirtschaftswissenschaftler, Organisations-Entwickler und Berater
Heute: Kunstschaffender und Ausbilder in Aufstellungsarbeit. („Eigentlich war ich immer schon Künstler.")

Autonomie im Beruf - zwischen Selbstautorisierung und System-Abhängigkeit

Das Streben nach Führung in Gruppen und Organisationen ist ebenso „natürlich" wie der Wunsch nach individueller Freiheit. Insofern ist „Autonomie" immer ein Balanceakt zwischen „Selbstbestimmtheit" und „Abhängigkeit".
Gleichzeitig kann Autonomie auch als Abwehr von „Bindung", „Leugnung" von Abhängigkeit oder Wunsch nach „Kontrolle" aufgefasst werden. Das drückt sich zum Beispiel in der (mangelnden) Regulierung von Nähe und Distanz zu Kollegen oder Klienten aus. Oder die (empfundene) Bedrohung der eigenen Autonomie löst Angst aus - und in der Folge auch typische Abwehrformen, wie Neid, Rückzug, Überaktivität, etc.

Im Workshop werden nach kurzer Einführung vom Referenten entwickelte Formate als Übungen angeboten. In der Überzeugung, dass wir am „Praktischen" am ehesten bereit sind, zu „lernen" bzw. etwas an unserer bisherigen Praxis zu ändern.

Supervisorische Fallarbeit (oder Demonstration) könnte das „Erkunden" dieses Themas abrunden. Es hängt auch davon ab, was Euch „interessiert" (wo Ihr wirklich dabei seid)...

Kirsten Siefer schreibt zu ihrem Beitrag für diesen Tag:

Autonomie in der Paarbeziehung
Untertitel: Des einen Freud ist des anderen Leid?

Welche Meinung, welche Haltung verbinden Paare jenseits des allgemeinen Verständnisses des Begriffes Autonomie mit dem Thema „Autonomie in der Paarbeziehung" und was macht diese individuelle Sichtweise mit ihnen und ihren Partnern?

10 Paare waren im Interview bereit, sich meinen Fragen zu stellen. Heraus gekommen sind höchst persönliche Ergebnisse mit teilweise erstaunlichen Statements. Der Workshop greift ein komplexes Thema auf mit einerseits viel Zündstoff für Krisen, andererseits einer gute Grundlage für einen reichen, erfüllenden Austausch innerhalb einer Beziehung. Der Spruch „Des einen Freud ist des anderen Leid" trägt dem Workshop nur zum Teil Rechnung. Es ist in Wahrheit wesentlich diffiziler.

Ich stelle zunächst die Ergebnisse meiner Interviews vor und werde dann nach einer gemeinsamen Übung den Teilnehmern 1-2 Aufstellungen anbieten.

Kirsten Schümann
Diplom-Sozialarbeiterin, Heilpraktikerin in 25jähriger Praxis.
Spezialisiert auf: Klassische Homöopathie, systemische Familientherapie, Hypnotherapie n. Milton Erickson, Leiterin div. Arbeitsgruppen, Referentin für Homöopathie und systemische Familientherapie
Mitglied bei: Freie Heilpraktiker und DGfS (Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellung)

Kirsten Schümann, Rominterweg 7-9, 42799 Leichlingen
www.kirstenschuemann.de

 

20. August 2020   Mitgliedertreffen mit RG-Sprecherwahl

und Raum für Supervision und Intervisionsanliegen aus unserem Kreis.

 

19. November 2020 - Gastreferentin: Margret Barth - Ahnenrituale

Detaillierte Beschreibung folgt.

 

Vorschau 2021:

25. bis 27. Januar 2021   DGfS Fortbildung mit Annegret Chucholowski zum Thema: Frühkindliche Reflexe

und deren Anwendung in der Aufstellungsarbeit. Ein Ansatz, der nicht nur bei kleinen Kindern, sondern auch bei Erwachsenen wirkungsreich Anwendung findet.


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